Ich legte mich früh zu Bett, da es mir bewusst war, dass der Kampf gegen einen Rakshasa sehr schwierige werden würde.

Welche Zauber soll ich vorbereiten? Feuerball ! Haben Rakshasas Immunitäten ? Eis ! welche mächtigen EISSprüche stehen mir zur Verfügung?
Gibt es hier im Haus Schriftrollen ? Kann ich heute Nacht noch einige kopieren?
Was ist wenn ich nicht bereit bin ?
Was ist wenn ich es nicht schaffe ?
Es hängen Leben von meinen Fähigkeiten ab !
Ich habe einige Versprechen gemachte welche ich bei Versagen nicht mehr einhalten kann.
Ich bin verantwortlich !
Ich muss bereit sein, Ich muss stark sein !

Ich bin NICHT bereit!
Ich bin NICHT stark!
Ich bin……
Nichts !

Ich bin NICHTS !

ICH BIN NICHTS !!!!

ICH BIN NICHTS WERT !

ICH BIN NICHTS WERT !

ICH BIN NICHTS WERT !

Lange bevor der Tag erwacht verlasse ich das Haus und gehe über die leeren Straßen.
Ich gehe in Richtung des nördlich Stadttor. Ich gehe weiter in nördlicher Richtung.
Ich habe keine Gedanken. Nichts! Mein Kopf scheint leer zu sein.
Die ersten Handwerker kommen mir entgegen. Einige Grüßen. Ich sage nichts, ich gehe.
Wie war das mit meiner Mutter? Was ist mit meinem Vater ?

Ich gehe.


Ich hätte mehr auf meinen Körper achten sollen, meine Beine werden schwer.

Ich gehe.


Irgendetwas wollte ich doch heute noch erledigen….

Ich gehe.


Hier kann ich wählen, gehe ich in Richtung Steryn, oder nach Westen?
Ich kann auch weiter gerade aus….
Welche Richtung soll ich wählen ?


Welche Richtung
Die Richtung ist wichtig !

Ich gehe.


Ich gehe
bergauf.


Ist das richtig ? Ich wollte doch mit den anderen in die Arena.


Ich gehe


Ein kleiner Ort, im Dunkeln scheint das Licht der Taverne auf den Weg.


Ich gehe
hinein.


Eine freundliche Wirtin begrüßt mich und ich bestelle mir etwas zu essen und einen Humpen Bier.

Ich mag kein Bier.
Das Essen macht satt. Habe ich heute schon etwas gegessen? Wonach schmeckt dieser Eintopf?

Ich gehe
.


In der Scheune darf ich die Nacht verbringen. Ich hätte auch ein Zimmer nehmen können, doch wofür?


Ich gehe
.


Der Weg wird steiler und es wird merklich kühler..


Ich gehe


Ich muss zurück nach Istivin. Die anderen brauchen mich. Die muss sie unterstützen.


Ich gehe


Ein Einwohner des Ortes warnt mich. Ich bin verrückt wenn ich ohne gute Ausrüstung und warme Kleidung weitergehe. Ich bedanke mich für den Rat, lächle, bin freundlich und gehe weiter.


Ich gehe


Ein befestigter Hof. Oytpass Keep. Was mache ich hier? Im Gasthof miete ich mich ein. Ich nehme ein Bett ich Schlafsaal. Ich esse ein Stück Braten. Der Braten schmeckt nach…….nichts! Eine Händlerfamilie ist auf den Weg nach Gorna. Sie nehmen mich mit. Ich werde morgen mit ihnen fahren. Nach Gorna.


Ich gehe


Der Weg ist zu steil. Gaston, der Ochse, schafft es nicht den vollen Wagen und alle Personen bergauf zu ziehen. Magda hat mir einen alten abgetragenen Mantel ihres Mannes Lothar gegeben. Ihre Tochter Irmel hat herzlich gelacht. Ich mache ein paar Grimassen und versuche Irmel zu fangen. Die kleine hat ein herzliches freundliches lachen.


Ich gehe


Am späten Abend erreichen wir Talbaire. Um Gaston zu schonen, haben Magda und ich abwechselnd die schlafende Irmel getragen. Lothar und Magda werden herzlich von allen Anwesenden begrüßt und das freundliche Entgegenkommen schließt mich ein. Nette Leute. Nicht weit von hier liegt die Festung in der ich auf die Gruppe bin.
Die Gruppe. Istivin. Rakshasa.
Das war vor…..2 Tagen? 2 Wochen?…..4 Wochen?....letztes Jahr?......in einen anderen Leben?


Ich gehe


Ich schlafe in der Schankstube. Es brennt ein Kamin und die Luft riecht nach Essen, Bier und Tabak. Eine kleine schwarzen Katze legt sich zu mir und ihr Schnurren bringt mir schnell einen ruhigen Schlaf.
Irmel weckt mich. Ich mag diese Kind.
Das reichhaltige Frühstück zahle ich als Gutmachung für die Passage.
Magda und Lothar freuen sich herzlich und wir unterhalten uns lange über alles Mögliche.
Die beiden haben ein bescheidenes Auskommen und sind zufrieden mit ihren einfachen Leben.
Nette Menschen. Menschen! Wir brechen auf und fahren weiter Richtung Gorna.


Ich gehe.


Obwohl es mögliche wäre mit der Familie zu fahren, gehe ich neben dem Wagen.
Es gibt einige gute Unterhaltungen.
Ich erfahre viel über die Händler, antworte aber meist einsilbig oder ausweichend.
Am späten Abend erreichen wir Alvein. Die Händler werden hier bleiben um Morgen in aller Frühe den Markt in Gorna zu besuchen.

Ich verabschiede mich


Ich gehe

Diese Pferde auf der Weide sehen sehr gut aus. Dies ist wahrscheinlich der größte Besitz eines örtlichen Bauern.
Ich könnte mir eines „ausleihen“ und viel schneller weiter kommen.
Wohin will ich? Nach Hause? Nach
Edbellond? Nach Vater schauen? Nein!

Ich gehe


Ich verbringe die Nacht in den Randbezirken der Stadt.
In einer kleinen Hütte lege ich mich auf den Boden.
Die schlafe schlecht ein und bin die halbe Nacht wach.
Die ersten Geräusche einer erwachenden Stadt wecken mich.

Ich gehe


In einigen Tagen könnte ich zu Hause sein.
Oder in Hornwood Meister Hedlock besuchen.
Oder zurück nach Istivin. Oder nach Greyhawk. Ich war noch nie in Greyhawk.

Ich gehe


Die Anzahl der mir entgegen kommenden Elfen wird größer.
Sehen sie mir an, was ich getan habe? Sehen sie mir an, was an mir anders ist?
Ich habe keine Lust mehr.
Wenn mich gleich ein Ochsenkarren überrollt wäre dies auch nicht tragisch.
Ich könnte auch…….Nein.
Nein.
Ich kann mir vorstellen wie, und ….Nein!!!!
Wenn es geschieht, nicht schlimm, aber ich werde es nicht tun.

Ich gehe


Ich sitze in einem gut besuchten  Suithlathambas – Teehaus -  und beobachte die Personen, die an der Veranda vorbei gehen.
Alle Gäste sind Elfen, eine der Bedienungen ist eine Gnomin.
Sehr freundlich. Ich fühle mich ……..NICHTS.
Die Gnomin kommt zu mir und fragt ob es möglich wäre einen weiteren Gast an meinen Tisch zu setzen.
Dieser Gast ist ein langjähriger Stammgast und sie möchte ihn nicht abweisen. 

Ein Fremder an meinen Tisch?
Wenn er sieht was mit mir los ist?
Ich habe alle und alles verraten! Ich habe versagt! Ich habe keinen Wert.
Ich antworte ihr freundlich:   das dies natürlich kein Problem sei, denn Fremde sind Freunde, die man noch nicht kennt.

Ein junger Elf kommt an meinen Tisch und stellt sich förmlich vor.
Ich erhebe mich und erwidere die förmliche Vorstellung.
Wir trinken Tee und schweigen.
Das ist gut. Wir schweigen freundlich und beobachten die Passanten.
Wir schmunzeln und schütteln den Kopf in identischen Momenten.
Gut.
Die Bedienung reicht uns Gebäck und wir trinken Tee und knabbern an Gebäck und beobachten die Passanten.
Einige Zeit später, wir haben sogar zu gleichen Zeit über die Passanten gelacht, steht der Fremde auf.

Er verneigt sich und seine melodische Stimme dringt zu mir:
Mein Name ist Reuef Grünblatt und du solltest Meister Merwin Caer aufsuchen. Er ist ein Kenner und Heiler der schwarzen Galle.

Ich schaue ihn verwirrt an. 
Ich stammle:   schwarze Galle…..

Reuef ist verschunden.
Aber ich wollte doch noch….

Ich gehe


Ich gehe


Ich gehe


Merwin Caer. Reuef. Schwarze Galle. Merwin Caer


Ich gehe


Den nächst Straßenburschen packe ich am Kragen.
Er dreht sich zu mir und SIE ist sofort kampfbereit.
Ich stelle Fragen und bekomme Antworten.

Ich gehe


Ich gehe
in nördliche

Ich habe eine Richtung

Ich gehe


Cymeravon. Eine Elfenstatt.
Die Elfenstatt.
Ich suche nach Merwin Caer.
Ich frage Handwerker. Ich frage Dirnen.
Ich bekomme Antworten.

Ich gehe